Adolf Senff

Halle 1785 – Ostrau 1863

 

1785 wurde Adolf Senff als Sohn des Theologen Dr. Carl Friedrich Senff und seiner Frau Rosine Dorothea, geb. Litzmann in Halle geboren. Nach der Schulausbildung an den Franckeschen Stiftungen studierte er Theologie und arbeitete vorübergehend als Lehrer an der Bürgerschule in Leipzig. Seit 1809 unterrichtete er in Dresden als Hauslehrer die Kinder des Malers Gerhard von Kügelgen und Johann Wilhelm Volkmann. Gerhard von Kügelgen lehrte ihn die Malerei, so dass Senff 1813/14 erste Aufträge als Bildnismaler annahm. 1816 reiste er über Prag und Wien nach Florenz und Rom, wo er zu dem Maler Franz Catel sowie Christian Daniel Rauch und Bertel Thorvaldsen Kontakte knüpfte. Er kopierte die Werke der Meister der italienischen Renaissance. 1821 wurde er in die Künstlerakademie von Perugia aufgenommen. Seit 1825 malte er insbesondere Blumen und Früchte. Bei Verwandtschaftsbesuchen 1833 und 1845 in Deutschland wurde er zu weiteren Porträts angeregt. 1948 kehrte er nach Deutschland zurück, wohnte kurzzeitig in Berlin und zog dann nach Ostrau (Saalkreis), wo er 1863 gestorben ist.

Werke

Bildnis Alfred Volkmann